Ein zottiger Urmensch mit filzigen Haaren
Fühlte sich krank (er war auch bei Jahren).
Er hatte an seiner Lippe Wulst
Eine eitrige schmerzende Krebsgeschwulst.
Der Urmensch dachte: Der Schmerz ist groß,
So einfach bring' ich die Sache nicht los.
Da ein gestorbener Mensch sich nicht rührt
Und weder Schläge noch Pfüffe verspürt,
So kam der Affenmensch zum Entschluss:
Mit dem Leben mache ich selber Schluss.
Und wie man mit Steinen erschlägt die Kälber,
Erschlägt man auch sicher sich selber.
Und da es ebenso gehen dürfe,
Wenn man sich selbst auf die Steine würfe,
So sprang er von einem Felsen herab,
War tot und die Geier waren sein Grab.
Diesem ersten Selbstmörder hat bis jetzt
Noch keiner ein ehrendes Denkmal gesetzt.
Dass man seiner gedenkt und dass man ihn ehrt,
Ist dieser Denkende sicherlich wert.
Teu're Freundin, meine Liebe
Sie ist alle Dein.
Alle meine Lebenstriebe
Fühlen Dich allein.
Meine Liebe, meine Wonne,
All mein Glück bist Du,
Meine Erde, meine Sonne,
Mein geliebtes Du.
Da habe ich Hilfe bei Andern gesucht,
Von denen man sagt, dass sie klug seien
Ich las die Bibel, den Koran,
die Veden und die Upanischaden,
Ich las Plato und sein Gefolge
Von Aristoteles bis Charles Popper.
Lange war ich davon überzeugt,
Dass von Marx und Engels über Lenin
Die Wahrheit komme.
Und um die besten zu nennen:
Buddha, Spinoza und Kant
Habe ich eifrig studiert.
Auch das Tao ist mir bekannt
Über Dschung Dsi.
Und vieles mehr
Hab' ich aus philosophischen Büchern gelesen.
Mir ist die moderne Naturwissenschaft
In ihren Grundzügen vertraut,
Ihre Erklärung für die herkömmlichen
Dinge und Sachverhalte.
Nichts überzeugt.
Da fing ich an, an Gott Jehova zu glauben
Und seinen Sohn Jesus. So wie es
Die herkömmliche Lehre darstellt.
Was es aber auch sein mag,
Und welches System auch immer
Als das richtige ansehen kann,
Überall finde ich Widersprüche.
Und so muss ich mich wohl oder übel
Auf mich selbst verlassen.
Auf meine fünf Sinne.
Und mehr als ich durch sie erkennen kann,
Kann ich nicht erkennen.
Erkennen kann ich die Natur, die Greifbare.
Und das, was sie ‘Materie‘ nennen.
Die ist zwar nicht in ihren Einzeldingen
Beständig und ewig.
Doch, wie ich erkennen kann,
Geht alles auf der Materie Wirken zurück.
Auch der Geist, wie wir zugeben müssen.
Denn ohne das Hirn und den Körper
Gibt es keinen Geist.
Dieser ist der Materie Funktion.
Aber unter dem Gesichtspunkt der Ewigkeit
Bilden Materie und Geist
Wohl eine Einheit.
Und unter diesem Gesichtspunkt ist es nicht falsch
Zu sagen, dass beide als Einheit
Das Wesen der Welt sind, Gott,
Ein ewiges lernendes, kybernetisches System.
Da kann man doch nur aussagen,
Dass Gott existiert: Als Natur.
Und so lange wir leben ist er
Nach unseren Begriffen nützlich
Und schädlich, ist er
Gut und böse.
Dieser Gott hat Buddha und Jesus
Hervorgebracht. Und ihre Lehre.
Aber er ist auch die Ursache
Von Hitler und Auschwitz.
Und da er Natur und alles ist,
Ist Gott Täter und Opfer zugleich.
Und als Shiva-Jehova ist er
Von den alten Priestern
Bestens erkannt.
Und eine bessere Beschreibung Gottes
Ist meinen fünf Sinnen nicht möglich.
Und was sind dann wir:
Material und Spielzeug
In einem Spiel, das dieses große
Göttliche Kind spielt.
Dieses Kind will mehr,
Es ist gierig, will alles.
Und so ergibt sich, dass Gott,
Der gierig spielende Schöpfer,
Auch der große Leidende ist.
Unser Bewusstsein erscheint dann,
Als Teil des unendlichen
Leidensbewusstseins
Des ewig leidenden Gottes.
Was können wir tun damit
Dies Leiden endet.
Da bleibt nur:
Buddhas Weg. Oder, was dasselbe ist
die 10 Gebote des Moses.
Blauer Himmel,
Sonne,
Luft.
Das Meer streichelt meine Haut.
Die Zeit geht verloren
Und die kleine,
Schwarzhaarige Hafendirne
Blickt mir tief in die Augen
Und sie sagt zärtlich:
"My green-eyed Buddha."
Ceylon
1
Blauer Himmel,
Sonne.
Das Meer streichelt meine Haut.
Die Zeit geht vorbei und die kleine,
Schwarzhaarige Hafendirne
Blickt mir tief in die Augen
Und sie sagt zärtlich:
"My green-eyed Buddha."
2
You go with me
To Anuradnapura.
You go with me.
The ancient Anuradnapura
We go to see.
There are old gods
And new men
Und the sun is shining
On both.
One thing is true:
There is no sign of God in the sky.
But:
The only one within
The clouds, the sun and the blue
The only god are you.
Der Knabe badet im Fluss.
Ihn berührte der Nixe Kuss.
Da ward er von Sehnsucht gerührt
Und zuletzt von der Nixe verführt.
Was weiter geschah ist traurig,
Ekelig, schrecklich und schaurig:
Am Stauwehr fand man die bleiche,
Schlammtriefende Knabenleiche.
Der Laplacesche Dämon
Ist keine Neuentdeckung.
Er ist Mohamets Gott,
Der Gott des Spinoza.
Dies unter der Prämisse,
Dass er gut sei.
Mohamet, Spinoza und Laplace
Haben niemals
Von Auschwitz gehört.
Sie konnten einen Sachverhalt
Dieses Ausmaßes nicht ahnen.
Wie dem aber auch sein mag:
Gäbe es Gott, so konnte er
Auschwitz verhindern.
Er tat es nicht und damit
Sind Allah und
Spinozas Gott ex logo
Negiert.
Was verbleibt, ist der Dämon.
Aber auch er
Ist nicht bewiesen.
Es verbleibt die Willkür
Rückkoppelnder Systeme, die Taktik
Der Situation.
Was fehlt ist die Strategie
Eines Dirigenten.
Variation:
Der Laplacesche Dämon
Ist keine Neuentdeckung.
Er ist der Jehova,
Des Moses und
Der Vater des Jesus
Er ist Mohamtes Gott,
Der Gott des Spinoza.
Dies unter der Prämisse,
Dass er gut ist.
Moses und Jesus
Mohamet, Spinoza
Und auch Laplace
Haben niemals
Von Auschwitz gehört.
Sie konnten einen Sachverhalt
Dieses Ausmaßes nicht ahnen.
Wie dem aber auch sein mag:
Gäbe es Gott, so konnte er
Auschwitz verhindern.
Er tat es nicht und damit
Sind alle Vorstellungen von Gott
Und einem vollkommenen Wesen
Negiert.
Was verbleibt, ist ein Dämon.
Aber auch er
Ist nicht bewiesen.
Es verbleibt die Willkür
Rückkoppelnder Systeme, die Taktik
Der Situation.
Was fehlt ist die Strategie
Eines Dirigenten.
Es tickt die Uhr.
Sie mahnt zum Leben.
Da rauscht im All die Weltenuhr
Mit ihrem Stoff- und Kräfteweben.
Uns treibt die Zeit.
Wir sind ein kleines Grad.
Die Zeit ist weit.
Wir sind ein Uhrenrad.
Ein winzig Stück
Der großen Ewigkeit.
Wir geh'n dahin.
Ewiger Lauf der Sterne,
Ewiges All,
Du tiefe Weltallsferne.
Wie bist du nah,
Die du so ferne scheinst.
Wie bist du weit.
Nichts und Unendlichkeit,
Die du vereinst.
Du strahlend weite Ewigkeit.