Die kleine Doudou, als sie noch nicht laufen konnte, verfügte über einen weitaus größeren Wortschatz
als wir je vermuten konnten.
Jedoch wußten wir mit den Worten der Kleinen nur wenig anzufangen
(Babysprache).
Zeitweise klagte sie oft mit dem Wort
„ichi”,
jedoch umsonst, weil wir
zum Einen nicht erraten konnten, was
ichi
wirklich bedeuten sollte,
zum Anderen wußten wir nicht von wem sie dieses Wort gelernt haben könnte.
Eigentlich interpretierten wir dieses Wort stets falsch als
ich
wie etwa nicht du, sondern ich und fanden es sehr komisch.
Ichi
wurde recht schnell zum Modewort, sie erwähnte es beinahe zu jeder Zeit,
beim Einladen ins Auto, beim Windelnwechsln, beim Baden und eigentlich immer.
Als sie nicht die Reaktion von uns bekam, welche sie von uns mit dem Wort
ichi
erwartete,
wurde sie ungeduldig und meinte schließlich
ichi, ichiiii, ichü, ichüüü!
Wir merkten während dem Szenario wie ihre Traurigkeit zusehens immer mehr zunahm,
bis wir dann eines Tages endlich richtig kombinierten,
dass
ichi
ein Versuch war, sich dem Wort
essi,
wie etwa jetzt gibt's Essen, anzunähern.
Sie hatte also hunger und wollte etwas zu Essen, eben
ichi.
:-(
Wenn also nun der Eindruck entstanden sein sollte, dass die kleine Doudou bei uns hungern musste, der irrt.
Die Doudou bekam zu geregelten Zeiten immer ihren ordentlichen Brei.