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Einführung

Was ist Webdesign?

Das Webdesign betrifft hauptsächlich die graphische Darstellung einer Website. Welches Layout, welche Farben und welche Schriftart eine Website besitzt, wird vom Web−Designer aufgrund vieler Aspekte festgelegt.
Letztendlich ist der Gesamteindruck einer Website vom Webdesign abhängig. Dabei kommt es darauf an, dass das Design einer Website auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten ist.

Abgrenzung!

Beim Webdesign kommt es nicht auf den Inhalt (Content) einer Website an, sondern auf die Art und Weise wie der Inhalt dargestellt wird. Natürlich sollte das Aussehen einer Website auch mit den jeweiligen Inhalten verträglich sein — düstere Farben haben beispielsweise nichts mit Babymoden zu tun.

Beispiele

Vorliegende Website verfügt bereits über einige unterschiedliche Webdesigns. Sehen Sie selbst:
  1. Design 2004
  2. Design 2005
  3. Design 2006 (Design mit schlechtester Zugriffsquote)
  4. Design 2007
  5. Design 2008
  6. Vorliegendes Design
  7. Printversion, ein Muss für jede Website!
Diese hier aufgelisteten Beispiele sind unter Hilfe näher beschrieben.
Über den Geschmack kann man sich natürlich unterhalten. Da kann einem selbst das Design sehr zusagen, aber nicht immer trifft man damit den Geschmack Anderer.



Zielgruppen

Das Webdesign richtet sich in erster Linie nach der Zielgruppe. Die Jugend lockt man beispielsweise mit anderen Farben, als Senioren.

Blinde?

Welcher Webdesigner kann von sich aus behaupten, dass er die Aspekte eines Blinden berücksichtigt? Es verhält sich entgegen der herkömmlichen Meinung, dass Blinde kein Internet nutzen. Blinde surfen nämlich viel mehr als Andere, das Internet verschafft ihnen ein hohes Maß an Unabhängigkeit.



Look & Feel

Mit Look & Feel versteht man das einheitliche, konsitente Aussehen einer Anwendung. Zusätzlich verbirgt sich dahinter ein Konzept, welches dem Anwender ermöglicht das Design zu wechseln. Diese Funktionalität bietet auch vorliegende Website. Mir sind auch einige andere Anwendungen bekannt, die mit diesem Konzept realisiert wurden, wie beispielsweise WinAmp und jEdit.

Realisierungsidee

Die Frage ist nun, wie muss eine Anwendung aufgebaut sein, um diese „Look & Feel”−fähig machen zu können. Die Idee zur Realisierung einer solchen Anwendung gründet auf der Trennung von Inhalt und seiner Darstellung. Liegt der Inhalt in einer mehr oder weniger abstrakten Form (zum Beispiel: XML) vor, so kann dieser in nahezu beliebiger Form (zum Beispiel: HTML oder PDF) wiedergegeben werden.

Realisierung mit 'MVC'

Um die Darstellung des Inhalts vom Inhalt sauber trennen zu können, {Die Trennung von Inhalt und Darstellung ist Voraussetzung für Look&Feel.} ist das Architekturmuster MVC (Model−View−Controller) zu empfehlen.
Unter Model versteht man den Inhalt, der zum Beispiel in einer Datenbank oder auf dem Filesystem liegt, unter View versteht man die Darstellung des Inhalts und unter Controller versteht man die Kontrollstruktur, die die zur Darstellung erforderlichen Inhalte (Model) ermittelt und diese den richtigen View-Komponenten (View) übergibt.

Realisierung mit 'Kit'

Das zentrale Entwurfsmuster (Design−Pattern) für „Look & Feel”−fähige Anwendungen nennt sich Abstrakte Fabrik (Kit). Es ist meines Erachtens das einzige Entwurfsmuster, mit dem man Inhalt von der Darstellung trennen kann.



Info

stefan−baur.de / Webdesign
  • besucht am Donnerstag, den 11. März 2010 um 4:44 Uhr
  • geändert am Sonntag, den 15. März 2009 von Stefan K. Baur






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