Was ist Web−Engineering?
Web−Engineering
bezeichnet die Entwicklung von Internetanwendungen,
wobei es sich bei Internetanwendungen in aller Regel um
Client−Server−Anwendungen
handelt.
Was bedeutet Client−Server−Anwendung?
Bei einer
Client−Server−Anwendung
gibt es einen Server, auf dem Daten zentral gelagert und berechnet werden.
Clients können die Daten des Servers nutzen
(abrufen eventuell auch verändern).
Ein Internetsurfer zum Beispiel benutzt eine
Client−Anwendung
(meist ein Browser),
um Inhalte einer Website anzuzeigen.
Die Website selbst liegt auf einem fernen Server,
so dass viele Internetsurfer
(Clients)
die Möglichkeit haben, die Inhalte der Website anzusehen.
Warum eigentlich Web−Engineering?
Internetanwendungen sind nicht mehr aus dem Arbeits- und Privatleben wegzudenken.
Internetanwendungen bieten nämlich dem Surfer / dem Internetanwender
{Derzeit nutzt etwa ein Fünftel der gesamten Weltbevölkerung das Internet.}
die Möglichkeit, ganz unkompliziert und von zu Hause aus
- schnell an beliebige Informationen zu kommen,
- nahezu beliebige Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.
Mittels
Web−Engineering
werden eben diese Internetanwendungen entwickelt, publiziert, gewartet und erweitert.
Prinzipiell kann jeder
x−Beliebige
eine eigene Internetanwendung ins Netz stellen,
wenn er dazu bereit ist, sich mit dem Thema
Web−Engineering
auseinanderzusetzen.
Motive
Die Frage ist:
Was bewegt einen dazu, eine Internetanwendung ins Netz zu stellen?
Der hohe Aufwand, den eine Internetanwendung erfordert, muss sich schließlich an irgendeiner Stelle wieder bezahlt machen.
- Zeigen, wer man ist!
Viele Menschen verfügen über eine Art Internetvisitenkarte.
Dabei geht es hauptsächlich darum, zu zeigen, wer man ist und wie man zu erreichen ist.
Der Freundeskreis kann dies eventuell gut nutzen.
Manchmal wird daraus mehr,
die anfängliche Internetvisitenkarte mutiert zu einer umfangreichen Internetanwendung mit vielen nützlichen Angeboten.
- Zeigen, was man bisher geleistet hat!
Manche stellen ein Internetportfolio zusammen, welches als Referenz für eigene Leistungen und eigene Projekte dient.
Dies macht sich besonders gut, wenn man sich für eine Arbeitsstelle bewirbt
— diesbezüglich habe ich schon einige Erfolgsgeschichten gehört.
- Geld verdienen!
Doch meistens dreht es sich ums bare Geld
— das war aber klar!
:−)
Viele Firmen, aber auch Privatpersonen wollen mit Internetanwendungen Umsätze erzielen.
Meine persönlichen Motive
Vorliegende Internetanwendung, also
meine
persönliche Website, entstand aber nicht nur aufgrund der oben genannten Motive.
- Wohlbefinden
Begonnen habe ich mit der Entwicklung dieser Website, um mich aus einer tiefen Depression herauszuretten.
Die Depression bin ich nun los und erfreue mich stattdessen an einer umfangreichen Website mit vielen besonderen Angeboten
— Web−Engineering
als zeitintensives Hobby, welches keine Zeit für unnötige Depressionen übrig lässt.
- Kompetenznachweis
Da ich den technischen Unterbau meiner Website in Eigenregie erstellt habe,
kann sich jeder von meiner Kompetenz selbst überzeugen.
Wenn ich als Informatiker in der Lage bin, eine technisch saubere (nahezu fehlerfreie) Website zu erstellen,
dann wird es mir nicht schwerfallen, ähnliche Websites für andere zu erstellen.
- Selbststudium
Wenn ich schon für die Öffentlichkeit Artikel verfasse, sollten diese auch qualitativ hochwertig sein.
So bin ich gezwungen, mir über die Themen, über die ich schreibe, Expertenwissen anzueignen.
Das Verfassen von Artikeln sehe ich deshalb als ideales Selbststudium an.
- Knowledge Base
Häufig stoße ich auf Problemstellungen, die ich bereits früher irgendwann einmal gelöst habe.
Anstatt bestimmte Lösungen in älteren Projekten aufwändig zu suchen,
bediene ich mich meiner Website, in der ich häufig wiederkehrende, gelöste Problemstellungen aufgenommen habe.
Meine Website dient also nicht nur anderen als Wissensbasis, sondern auch mir!
Ihre eigene kleine Website!
Hier sehen Sie, wie Sie mit nur wenig Aufwand Ihre eigene kleine Website erstellen und veröffentlichen können.
So ähnlich habe auch
ich
mit meinem Webauftritt begonnen.
Ich hoffe, dass ich mit meinen Ausführungen Ihnen zum schnellen Webauftritt verhelfe.
Nur zwei Dateien erforderlich!
Um einen kleinen Webauftritt zu realisieren, benötigen Sie eigentlich nur zwei Dateien.
- index.html
Diese Datei stellt Ihre kleine Website dar.
Es ist eine simple
HTML−Datei.
Betrachten können Sie diese
HTML−Datei
mit einem
Browser
Ihrer Wahl wie zum Beispiel:
- Internet−Explorer,
- Firefox
oder
- Opera.
- robots.txt
Mit dieser Datei stellen Sie sicher, dass Ihre Website von Suchmaschinen indiziert wird.
Beispielsweise kann man Ihre kleine Website über Google™ finden, wenn Sie
robots.txt
zur Verfügung stellen.
Zur Bearbeitung dieser Dateien sollten Sie das einfachste Textbearbeitungsprogramm verwenden, welches Ihnen einfällt.
Verwenden Sie zum Beispiel unter Windows das
NotePad
oder das
WordPad,
eher ungeeignet sind an dieser Stelle hochwertigere Textbearbeitungsprogramme.
Achten Sie darauf, dass Sie diese Dateien als reinen Text abspeichern
(Dateigröße = Zeichenanzahl).
index.html
<html>
<head>
<title>Hallo Welt!</title>
</head>
<body>
<h1>Hallo Welt!</h1>
<p>Vorerst mal ein <b>"Hallo"</b> an alle.</p>
<p>Ihr Text ...</p>
</body>
</html> |
robots.txt
Und jetzt veröffentlichen!
Damit Sie Ihre kleine Website veröffentlichen können, benötigen Sie ein Plätzchen im Internet.
Am einfachsten ist es, wenn Sie sich einen Provider suchen, der Ihre kleine Website allen Internetnutzern zur Verfügung stellt.
Das dafür notwendige Stichwort lautet
Web−Hosting.
Vorliegende Website beispielsweise erreichen Sie über meinen Provider
1&1 (Puretec).
Bei diesem Provider können Sie sich auch für einen relativ kleinen Monatsbeitrag
- Ihre eigene
Domäne
(z. B. www.Ihr−Name.de)
aussuchen und beantragen,
- Ihre eigenen
E−Mail−Adressen
(z. B. info@Ihr−Name.de)
festlegen,
- Ihren eigenen
Webspace
(z. B. 100 Megabyte; 'ne Menge Platz für Ihre Website)
bestimmen.
- Des Weiteren verfügen Sie je nach Vertrag über viele unterschiedliche
Webtools.
Mein Favorit ist die
Webstatistik,
womit ich zum Beispiel die Anzahl der Zugriffe auf einzelne Seiten meiner Website überwachen kann.
Wenn Sie nun endlich Besitzer einer eigenen Domäne
(englisch: Domain)
sind,
laden Sie mit einem
FTP−Programm,
welches Ihnen in der Regel Ihr Provider zur Verfügung stellt, Ihre zwei Dateien hoch
(upload).
Fertig!
Dem Freundeskreis erzählen!
Da Sie jetzt endlich Ihre eigene kleine Website im Internet haben, sollten Sie diese schließlich auch bekannt machen.
Erzählen Sie zum Beispiel Ihren Freunden, dass Sie jetzt im Internet vertreten sind.
Vergessen Sie dabei nicht, Ihre Domain
(z. B. www.Ihr−Name.de)
anzugeben!
Weitere Möglichkeiten, Ihre kleine Website bekannt zu machen, finden Sie unter
Werbung.
Jetzt geht's weiter!
Der erste Schritt ist getan.
Sie können nun mit der Verfeinerung Ihrer kleinen Website fortfahren.
Konzentrieren Sie sich zunächst auf den Inhalt und auf die Erstellung validen
HTML−Codes.
Erst wenn Ihre Website ordentlichen Inhalt vorweist, sollten Sie sich dem Thema
Webdesign
zuwenden.
Viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Karl Baur