RLE Eine Lauflängenkodierung, die die Folgen gleicher Werte stark komprimiert.
EinführungTheorie zur RLE-Kodierung
Was versteht man unter RLE?
UnterRLE(Run-Length-Encoding)versteht man eine Lauflängenkodierung zur verlustfreien Datenkomprimierung.DieRLE-Kodierungwird häufig zur Komprimierung von Rastergrafiken wie beispielsweise Bitmaps verwendet.
Wie wird komprimiert?
Die Lauflängenkodierung fasst Folgen von gleichen Zeichen des Klartextes zusammen.Dabei wird die Anzahl der aufeinanderfolgenden Zeichen sowie das Zeichen selbst abgespeichert.Folgendes Beispiel komprimiert den20-Zeichen-langenKlartext auf die Länge von 15 Zeichen herunter.
ASCTGHHHPRAKKKKKKTWQ -> ASCTG3HPRA6KTWQ
Diese Komprimierung ist verlustfrei, weil sie vollständig reversibel ist,d. h. bei Dekomprimierung erhält man den unverfälschten Klartext.
ASCTG3HPRA6KTWQ -> ASCTGHHHPRAKKKKKKTWQ
Beispiele
Der Komprimierungsfaktor bei derRLE-Kodierunghängt von der zugrundliegende Länge der Zeichen ab.Welche Zeichenlänge nun zur Komprimierung die Beste ist, hängt wiederum vom jeweiligen Klartext ab,sehen Sie selbst:
RLE (8-Bit)komprimiert Folgen von gleichwerten8-Bit-Zeichen
RLE (16-Bit)komprimiert Folgen von gleichwerten16-Bit-Zeichen
RLE (24-Bit)komprimiert Folgen von gleichwerten24-Bit-Zeichen
RLE (32-Bit)komprimiert Folgen von gleichwerten32-Bit-Zeichen
Es gibt nun Klartexte, die sich mitRLE (16-Bit)sehr gut komprimieren lassen, wohingegen sie bei der Anwendung vonRLE (8-Bit)kaum Wirkung zeigen und umgekehrt.Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, stelle ich IhnenRLE (alternierend)zur Verfügung,welches je nach Bedarf zwischen den vier vorgestellten RLE-Kodierung alterniert und somit den Komprimierungsfaktor optimiert.