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Matt in ...
Verschiedene Spielsituationen, die zu einem erzwungenen Matt in ... Zügen führen.
Einführung Allgemeines zum erzwungenen Matt
Das erzwungene Matt
Es ist durchaus möglich ein Matt vorauszusagen, auch wenn das Matt nicht unmittelbar im nächsten Zug erfolgen sollte. Man spricht von einem erzwungenem Matt in „so und soviel” Zügen, wenn man dem Gegner in den Folgezügen keine Gelegenheit mehr offen lässt, sich aus dem bevorstehenden Matt herauszuretten. Häufig bietet man dem Gegner so oft ‚schach’ bis der Gegner endgültig matt gesetzt ist.

Manchmal genügen auch nur Mattdrohungen, die den Gegner zwingen Züge zu machen, die ihn in die Mattsituation hineinmanövrieren. In solchen Fällen kann man die Minimalanzahl der Züge, die zum Matt führen, im voraus berechnen und ankündigen: „Matt in X Zügen!” Auch, wenn der Gegner gerade am Zuge ist, kann ihm manchmal auch ein Matt vorausgesagt werden wie zum Beispiel: „Sie können das Matt nicht einmal verhindern.”

In einer Partie übersehen Spieler jedoch häufig erzwingbare Mattsituationen, weil die dazu notwendigen Zugfolgen so überaus schwer erkennbar und im hohem Maße knifflig sind — Normalsterbliche haben gegenüber Rechenmaschinen in diesem Punkt oft das Nachsehen.
Eine schwer lösbare Aufgabe
Wie sieht die richtige Lösung zur folgenden Aufgabe aus?
Schwarz setzt matt in 3 Zügen
Schwarz am Zug
6k1/3R3R/5KN1/5P2/5p2/6n1/8/4r1r1
Dieses Schachproblem aus [SCHACHLEX S. 220] stammt ursprünglich von Abun Naam (um 840) und ist dem Manuskript des al-Adli entnommen. Es zählt zu den ältesten Problemen der Schachgeschichte. Früher war man nicht weniger schlau wie heute, was dieses geniale Schachproblem beweist.

Kleine Hilfestellung:
  1. Schwarz erzwingt das Matt mit zwei Figurenopfer.
  2. Dieses schöne, wahrhaft geniale Mattspiel soll nicht durch weitere Hilfestellungen verdorben werden. :-)