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Einführung

Das erzwungene Matt

Es ist durchaus möglich ein Matt vorauszusagen, auch wenn das Matt nicht unmittelbar im nächsten Zug erfolgen sollte. Man spricht von einem erzwungenem Matt in „so und soviel” Zügen, wenn man dem Gegner in den Folgezügen keine Gelegenheit mehr offen lässt, sich aus dem bevorstehenden Matt herauszuretten. Häufig bietet man dem Gegner so oft ‚schach’ bis der Gegner endgültig matt gesetzt ist.
Manchmal genügen auch nur Mattdrohungen, die den Gegner zwingen Züge zu machen, die ihn in die Mattsituation hineinmanövrieren. In solchen Fällen kann man die Minimalanzahl der Züge, die zum Matt führen, im voraus berechnen und ankündigen: „Matt in X Zügen!” Auch, wenn der Gegner gerade am Zuge ist, kann ihm manchmal auch ein Matt vorausgesagt werden wie zum Beispiel: „Sie können das Matt nicht einmal verhindern.”
In einer Partie übersehen Spieler jedoch häufig erzwingbare Mattsituationen, weil die dazu notwendigen Zugfolgen so überaus schwer erkennbar und im hohem Maße knifflig sind — Normalsterbliche haben gegenüber Rechenmaschinen in diesem Punkt oft das Nachsehen.

Eine schwer lösbare Aufgabe

Wie sieht die richtige Lösung zur folgenden Aufgabe aus?
Weiß setzt matt in 4 Zügen (Weiß am Zug)
3BB2K/7p/7k/8/8/5P1p/7P/8Design wechseln
Dieses Schachproblem aus [SCHACHLEX S. 221] stammt ursprünglich von Adolf Anderssen (1842).
Hilfestellung:
  1. Schwarz wäre patt, wenn Weiß nichts unternehmen sollte.
  2. Weiß hat nicht mehr viel, um matt zu setzen, und opfert trotzdem einen Läufer!
  3. Deshalb spielt der weiße König noch eine ganz erhebliche Rolle in dieser Mattführung.



Info

stefan−baur.de / Matt in ...
  • besucht am Dienstag, den 9. März 2010 um 23:48 Uhr
  • geändert am Sonntag, den 22. März 2009 von Stefan K. Baur
  • siehe auch:

[SCHACHLEX]  Lexikon für Schachfreunde,  Bucher (Manfred van Fondern),  1980,  ISBN 3−7658−0308−1.







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