In diesen Eröffnungen beginnt das Spiel mit
1. e4−e5.
Im allgemeinen entwickelt sich ein Mittelspiel mit offenem Zentrum.
Das ist dem zu verdanken, dass Weiß seinen Zugvorteil ausnutzend, schon in der Anfangsphase den schwarzen e5-Bauern angreift. …
Die offenen Stellungen charakterisieren eine lebhafte, taktische Schlacht, wo vielmals
f7
(bzw. f2)
Zielpunkt der Spieler ist.
[KALLAI]
Warum entwickeln sich ausgerechnet mit der Zugfolge 1.e4-e5 offene Spiele?
Spielerprofil
Wer solche offenen Spiele liebt, der kann auch nicht leugnen,
dass er besonders gerne nach Schwachstellen in der gegnerischen Reihen sucht.
Das Verteidigen hingegen macht ihm, dem
Taktiker,
wohl weniger Freude, viel mehr verteidigt er sich mit dem Angriff,
fast nach dem Motto:
Angriff ist die beste Verteidigung!
Ein ehrgeiziger Taktiker will auf dem Schlachtfeld mit dem Schwert in der Hand das Blut des Feindes schmecken
und nicht wie ein Feigling in einer umzingelten Festung die Barrikaden hochklappen.
Er liebt die offene Schlacht, und Rückzug kommt in seinem Vokabular nicht vor.
Es ist keine Seltenheit, dass der taktische Angriffsspieler einen Bauern oder eine Figur opfert.