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Einführung

Was versteht man unter einem Mittelspiel?

Das Mittelspiel ist die zweite Phase in einer Partie.
Häufig geht es im Mittelspiel darum, den Kampf ums Zentrum für sich zu entscheiden, um im Endspiel bessere Chancen zu haben, sei es durch einen Mehrbauern oder durch eine deutlich bessere Stellung. Jedoch werden viele Partien bereits im Mittelspiel entschieden, zum Endspiel kommt es gar nicht erst.
Der Übergang von der Eröffnung zum Mittelspiel ist fließend. Zu Beginn des Mittelspiels stehen noch fast alle Figuren auf dem Spielbrett. Es hängt von der jeweiligen Eröffnung ab, ab welchen Zug das Mittelspiel beginnt und mit welchen Plänen fortgesetzt wird. Das Mittelspiel endet meist, wenn die Damen abgetauscht sind und nur noch ein paar Figuren auf dem Brett stehen. Auch hier ist der Übergang zum Endspiel fließend. Ein wichtiges Indiz für das Ende eines Mittelspiels ist, wenn die Bauern der Umwandlungsreihe immer näher rücken, wenn also die Bauern erheblich an Wert gewinnen.

Einschätzung des Zentrums

Welche Pläne sich für das Mittelspiel ergeben können, hängt besonders von der Stellung im Zentrum, insbesondere von der Bauernstruktur, ab. Deshalb ist es für das Mittelspiel unbedingt erforderlich, die Stellung im Zentrum richtig einschätzen zu können.
Das Zentrum kann wie folgt klassifiziert werden, verleiche [BESSERSCHACH S. 346ff]. Je nach Art des Zentrumsstruktur ergeben sich unterschiedliche strategische sowie taktische Angriffs- und Verteidigungspläne.



Info

stefan−baur.de / Mittelspiel
  • besucht am Donnerstag, den 11. März 2010 um 20:39 Uhr
  • geändert am Donnerstag, den 11. Februar 2010 von Stefan K. Baur

[BESSERSCHACH]  Wolf Michael:  So spielt man besser Schach,  Buch und Zeit Verlagsgesellschaft mbH Köln,  1983.  Vom klugen Eröffnungszug zum Matt







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